Das kleine FROSCH-Lexikon
Aloe Vera Barbadensis
... ist eine bekannte Heilpflanze die vor allem in trockenen Regionen der Erde, wie z.B. Nordafrika, Kalifornien oder Südamerika, vorkommt. Der Saft der Aloe Vera-Pflanze hat eine besonders hautschonende Wirkung. Dieser sorgt nicht nur für einen Erhalt des Feuchtigkeitsgleichgewichts der Haut, sondern schützt zudem vor schädigenden Umwelteinflüssen.
Biologisch abbaubar
... sind nur organische Stoffe, also jene Stoffe, die Kohlenstoff enthalten (Holz, Pflanzen, Erdöl, Erdgas, Kohle und daraus hergestellte Substanzen). Beim biologischen Abbau zersetzen Kleinstlebewesen (Bakterien) die organischen Stoffe in Kohlendioxid, Wasser und ggf. anorganische Salze. Grundsätzlich gilt: je schneller sich ein organischer Stoff abbaut, desto besser für die Gewässer.
Im Gegensatz dazu können anorganische Stoffe (wie in der Natur vorkommende Salze) nicht weiter abgebaut werden. So lassen sich beispielsweise Phosphate nur in speziellen Kläranlagen durch chemische Prozesse heraustrennen. Ungeklärt können die Stoffe das biologische Gleichgewicht erheblich stören.
... oder auch Polysaccharide werden auf biotechnologischem Wege mit Hilfe von Bakterien aus Zucker durch Fermentierung hergestellt. Dank der gelbildenden Eigenschaften von Polysacchariden finden sie technische Verwendung in der Lebensmittel- (z.B. Stärke, Glykose), Pharma- und Kosmetikindustrie.
Bleichmittel
... beseitigen Verschmutzungen, die vorwiegend aus farbigen Bestandteilen bestehen, z.B. Obst-, Gemüse-, Kaffee-, Tee- und Lippenstiftflecken. Besonders wirkungsvoll und schonend arbeitet das Verfahren der Sauerstoffbleiche (vermittels Perborat oder Percarbonat). Sauerstoff hat zusätzlich eine desinfizierende Wirkung: schon bei niedrigen Temperaturen werden Bakterien abgetötet, also wird eine bessere Hygiene gewährleistet. Wir verzichten im Frosch Waschpulver auf den Einsatz des für die Umwelt kritisch eingestuften Bleichmittels Perborat und setzen statt dessen das unbedenkliche Percarbonat ein.
Citrat (Zitrat)
... ist das Salz der Zitronensäure. Es wird zum Beispiel im Frosch Citrus-Waschmittel als Flecklöser eingesetzt. Citrat ist biologisch leicht abbaubar.
Duftöle und –stoffe
... geben der Waschlauge einen frischen, angenehmen Duft. Denn bei einem hohen Anteil von pflanzlichen Waschwirkstoffen hat die Grundlauge einen hohen Eigengeruch.
Enthärter (s.a. Härtebereich)
... Weiches Wasser ist die Voraussetzung für ein gutes Wasch- und Reinigungsergebnis. Die Wasserenthärter reagieren mit den im Wasser befindlichen Kalkteilchen und binden sie für die Dauer des Reinigungsvorganges. In der Wäsche oder auf Teilen der Waschmaschine kann sich also kein Kalk ablagern.
Als Enthärter werden verwendet: Carbonate, Phosphate, Phosphonate, Zeolith, Polymere, Citrate und Silikate. Der Einsatz von Phosphaten kann zur Überdüngung der Gewässer führen. Darum verzichtet Frosch in allen Waschmitteln bewusst auf Phosphate.
Enzyme
... beseitigen hartnäckige Verschmutzungen wie Stärke (Kartoffeln, Reis und Nudeln) und Eiweiß (Ei, Fleisch, Milch). Sie haben ihre beste Wirkung im niedrigen Temperaturbereich von 30° - 60° C. Daher helfen sie, Energie und Wasser zu sparen. Als leicht abbaubare Stoffe belasten Enzyme das Abwasser so gut wie gar nicht.
Essigsäure
... ist eine organische Säure. Sie wirkt kalk- und schmutzlösend und ist biologisch leicht abbaubar. Sie wird synthetisch oder durch Gärungsprozesse (biologisch) aus alkoholhaltigen Vorprodukten (wie Wein oder Branntwein) gewonnen.
Füllstoffe
... fördern die Rieselfähigkeit und Löslichkeit von Waschpulvern. Sie vergrößern das Volumen und Gewicht des Produktes. Sie haben keine Waschkraft und belasten durch ihren Salzgehalt unnötig die Gewässer. Füllstoffe sind deshalb nicht in Frosch Waschpulvern enthalten.
... Die Wasserhärte gibt an, wieviel Kalk im Wasser enthalten ist. Sie wird in "Grad deutscher Härte" (°dH) gemessen. Die Wasserhärte ist in vier Härtebereiche aufgeteilt:
I (weich) 0 bis 7°dH
II (mittel) 7 bis 14 °dH
III (hart) 14 bis 21°dH
IV (sehr hart) über 21°dH
Je höher die Wasserhärte, desto höher sollte die Dosierung der Reinigungsmittel sein.
Ionenaustauscher (s.a. Enthärter)
... verhindert die Ablagerung von Calcium- und Magnesiumkalk im Wasser: durch einen chemisch-physikalischen Prozeß entsteht aus hartem Wasser weiches Wasser, das für ein gutes Reinigungsergebnis benötigt wird.
Komplexbildner
... wie EDTA (Ethylendiamintetraacetat) sind biologisch nicht abbaubar und können daran beteiligt sein, dass giftige Schwermetalle ins Trink- oder Grundwasser gelangen. Daher verzichtet Frosch seit jeher auf den Einsatz von EDTA. Bei Frosch wird stattdessen der Wasserenthärter Zeolith eingesetzt.
Konservierungsstoffe
... verhindern, dass einzelne Bestandteile sich bereits in der Verpackung abbauen und ihre gewünschte Wirkung verlieren. Sie verhindern das Wachstum von Pilzen und Bakterien, die die Qualität des Produktes beeinträchtigen würden.
Lösungsmittel
... sind Flüssigkeiten, die Wirkstoffe lösen, ohne deren Zusammensetzung zu verändern (beispielsweise Wasser oder Alkohol). Lösungsmittel, die nicht wasserlöslich sind, können für den Anwender und die Umwelt problematisch sein.
Marmormehl
... ist ein wasserunlösliches Reinigungsmineral, wie es in Ablagerungsschichten von Flüssen und Seen natürlich vorkommt. Es ist ein weiches Mineral, das die Reinigungsleistung mechanisch unterstützt, ohne dabei Oberflächen anzugreifen oder zu beschädigen.
OECD-Testmethode
... Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist ein Zusammenschluß von Industrieländern, der Prüfungen und Bewertungsmethoden von Chemikalien harmonisiert. Die sogenannte biologische Abbaubarkeit von Tensiden, also der von Bakterien durchgeführte Abbau muss laut gesetzlicher Anforderung nach 19 Tagen bei 90% aller Tensidmoleküle erfolgt sein.
Das Ziel der Untersuchung ist der Nachweis eines schnellen Abbaus der Tenside, so dass die Abbauprodukte wieder in den natürlichen Stoffkreislauf zurückkehren können. Frosch Produkte erreichen bei dem OECD-Test nicht nur eine Primärabbaubarkeit von den geforderten 90%, sondern liegen sogar bei mindestens 98% (Primärabbaubarkeit = einfache Spaltung des Tensides, dadurch Verlust umweltschädlicher Eigenschaften wie Schaumbildung oder Giftigkeit gegenüber Wasserlebewesen.)
Optische Aufheller
... werden bei der Textilausrüstung eingesetzt, um Naturfasern "weißer" erscheinen zu lassen. Wenn sie nicht beim Waschen erneuert werden, wird das Naturgrau/-weiß sichtbar. Sie können bei pastellfarbigen Wäschestücken zu Farbveränderungen führen.
Orangenöl
... ist ein ätherisches Öl, das überwiegend durch kalte Pressung, aber auch durch Destillation aus der Orangenschale gewonnen wird. Die Leistungsvielfalt der Orange mit ihren fettlösenden, keimhemmenden und geruchstilgenden Eigenschaften ermöglicht eine hervorragende Reinigungskraft.
Perborat
... Siehe Bleichmittel
Percarbonat
... siehe Bleichmittel
pH-Wert
... gibt an, ob eine Flüssigkeit sauer oder alkalisch ist. Die Skala reicht von 0 (sehr stark sauer) bis 14 (sehr stark alkalisch). Flüssigkeiten mit einem pH-Wert um 7 bezeichnet man als pH-neutral. Produkte mit einem pH-Wert von 5,5 sind angepasst an den Säureschutzmantel der Haut, sie sind besonders hautfreundlich.
Phosphat
... Siehe Enthärter
Phosphonate
... sind Salze organischer Phosphorverbindungen. Sie stabilisieren die Bleichmittel und verhindern Kalkabscheidungen beim Waschprozess. Sie sind biologisch schwer abbaubar, werden jedoch zum Teil im Klärschlamm zurückgehalten.
Poliertonerde
... Poliertonerde ist ein Aluminiumoxid, auch gemeinhin als Tonerde bezeichnet, welches in der Natur als Korund vorkommt. Korund ist nach Diamant das zweithärteste natürliche Mineral. Aufgrund seiner bemerkenswerten Eigenschaften wie hohe mechanische Festigkeit und Härte, hohe chemische Beständigkeit, sind Poliertonerden speziell für den Einsatz in Abrasivreiniger hervorragend geeignet. Als anorganisches Mineral verhalten sich Poliertonerden umweltneutral.
Polycarboxylate
... sind organische, wasserlösliche Kohlenstoffverbindungen (Polymere). Sie besitzen in phosphatfreien Waschmitteln und Reinigern ein gutes Wasch- und Reinigungsvermögen. Sie vermindern infolge ihrer guten Schmutztrageeigenschaften gleichzeitig Ablagerungen und die damit verbundenen Vergrauungen oder Rückstände. Polycarboxylate werden in Kläranlagen an Belebtschlamm adsorbiert bzw. teilweise auch biologisch (durch Bakterien) abgebaut, und damit vollständig aus dem Abwasser eliminiert.
Polyethylen (PE), Polyethylenterephthalat (PET), Polypropylen (PP)
... sind Kunststoffe, aus denen die meisten der Frosch Flaschen hergestellt werden. Sie gelten als sehr umweltverträgliches Verpackungsmaterial gelten. PE, PET und PP bestehen nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Bei deren Verbrennung entsteht daraus Kohlendioxid und Wasser. Stoffe, die den pH-Wert des Grundwassers verschieben, entstehen dabei nicht.
Seife
... ist ein seit Alters her bekanntes Tensid. Seife bildet in hartem Wasser unlösliche Kalkseife. Sie benötigt bei alleiniger Anwendung eine höhere Dosierung (und daher viel Sauerstoff zum Abbau).
Silikate
... machen die Waschlauge alkalisch, was die Waschleistung der anionischen Tenside grundsätzlich verstärkt. Auch für die Bleiche in den Waschpulvern ist ein alkalischer pH-Wert nötig.
Soda (= Natriumcarbonat)
... ist ein altbekanntes Hausmittel zum Einweichen der Wäsche. Es wird als Wasserenthärter eingesetzt und ist ein sehr guter Schmutzlöser. Als anorganisches Mineralsalz verhält sich Soda umweltneutral.
Soda findet man im Gemisch von Natriumhydrogencarbonaten (auch als Backpulver bekannt) in großen Mengen in den Natronseen von Ägypten und in Nord- und Südamerika. Der Soda-Gehalt vom Owens Lake in Kalifornien wird allein auf rund 100 Mio. Tonnen geschätzt. Die Gewinnung erfolgt durch Wasserverdunstung. Soda findet sich auch in einigen alkalischen Heilquellen, z.B. in Karlsbad. Durch die Natürlichkeit des Wirkstoffs ist Soda auch gerade in der Lebensmittelzone, wie auf Küchenarbeitsflächen, ganz unbedenklich anzuwenden
Spiritus (lat. Atem, Geist)
... wird synthetisch oder aus zuckerhaltigen (Zuckerrüben) oder stärkehaltigen (Kartoffeln) Rohstoffen gewonnen. Spiritus ist besonders gut zur Reinigung von fetthaltigen Anschmutzungen geeignet. Für die Umwelt ist Spiritus unbedenklich, da biologisch abbaubar.
Tenside
... sind die eigentlichen waschaktiven Substanzen. Der Reinigungsvorgang kann ohne Tenside nicht funktionieren, denn sie entspannen das Wasser, so dass der Schmutz abgelöst werden kann.
Tenside verbinden Wasser und Fett: mit dem einen Ende haftet das Tensidmolekül am fetten Schmutz, mit dem anderen sucht es die Verbindung zum Wasser. Wenn es sich um die fettigen Schmutzteilchen legt, löst es diese gleichzeitig von der Faser. Der Schmutz wird dann mit dem Wasser fortgeschwemmt.
Tenside werden aus Erdöl, pflanzlichen oder tierischen Fetten hergestellt. Frosch verwendet größtenteils Tenside auf Basis pflanzlicher Rohstoffe. So werden für Frosch Tenside aus Stärke, Palmkernöl oder Zucker gewonnen. Alle von Frosch eingesetzten Tenside sind zu 98% biologisch abbaubar nach OECD-Testmethode.
Vergrauungsinhibitoren
... sind sogenannte Schmutzträger. Sie verhindern, dass sich der bereits herausgelöste Schmutz wieder an die Wäsche haftet und den Reinigungserfolg rückgängig macht.
Vitamin-Komplex
... ist eine Kombination aus den Vitaminen B und E. Während Vitamin B selbst empfindliche Haut vor dem Austrocknen schützt (indem es die Haut mit Feuchtigkeit bereichert) stärkt hingegen Vitamin E die hauteigenen Abwehrkräfte. Beide Vitamine werden insbesondere im Kosmetikbereich für die Pflege und zum Schutz der Haut eingesetzt.
Weinsäure
... ist eine organische Säure und kommt in einigen Früchten, im Besonderen in Weintrauben, vor. Sie wird auch im industriellen Maßstab aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, wie z. B. den bei der Weinbereitung anfallenden Produkten Fassweinstein, weinsaurer Kalk und Weinhefe. Die Weinsäure besitzt hervorragende Kalklöseeigenschaften. Ihr Salz, das Tartrat, hat eine wasserenthärtende Wirkung.
Zeolith
... wird in Waschpulver zur Enthärtung des Wassers verwendet weil die meistgebräuchlichen waschaktiven Tenside härteempfindlich sind. Zeolith reagiert mit den im Wasser befindlichen Kalzium- und Magnesium - Ionen und bindet sie für die Dauer des Waschvorgangs, so dass sie sich weder auf der Wäsche noch auf Teilen der Waschmaschine ablagern können. Im Hinblick auf ökologische Verträglichkeit von Zeolith hat eine umfassende Studie des Umweltbundesamtes keinerlei negative Auswirkungen festgestellt.
Zitronenöl
... Die Zitrone ist seit langem für ihre hohe Fettlösekraft und hygienische Reinigung bekannt. Das in der Zitronenschale enthaltene ätherische Öl wird durch kalte Pressung oder Destillation gewonnen.
Zitronensäure
... ist ein naturidentischer Rohstoff, der leicht und vollständig biologisch abbaubar ist. Sie wird ohne mengenmäßige Beschränkung auch in Lebensmitteln eingesetzt (siehe auch Citrat/Zitrat).